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Dr. Doris Sperber-Hartmann eingeführt

Dr. Doris Sperber-Hartmann eingeführt

Regionalbischof Michael Grabow führt Dr. Doris Sperber-Hartmann in ihr Amt ein.Dr. Doris Sperber-Hartamnn, die zuletzt in Neu-Ulm und Elchingen tätig war, komplettiert das dreiköpfige Augsburger Dekanekollegium, zu dem Stadtdekanin Susanne Kasch und Dekan Stefan Blumtritt gehören, der für die Region Nord-West zuständig ist.
Stellvertretend für den Dekanatsausschuss, dem Sperber-Hartmann nun mit Sitz und Stimme angehört, begrüßte Beate Schabert-Zeidler die promovierte Theologin an ihrer neuen Wirkungsstätte. Als Geschenk überreichte der Dekanatsausschuss eine Rose. "So wie Wurzeln einer Pflanze Halt geben, so mögen auch Sie in diesem Dekanat Heimat und Halt finden", sagte Schabert-Zeidler. Da aber auch die Rose nur im Zusammenspiel mit anderen Pflanzen voll zur Geltung komme, erhielt die neue Dekanin zusätzlich Lavendel und Katzenminze: "Nur gemeinsam kann man etwas bewirken", so Schabert-Zeidler.

"In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen"

Dr. Doris Sperber-Hartmann bei ihrer ersten Predigt als Dekanin.In ihrer ersten Predigt als Dekanin sagte Sperber-Hartmann in Anlehnung an Johannes 14, 1-6, dass es viele Wohnungen in Gottes Haus gebe, und das nicht nur als Verheißung für die Zukunft, sondern bereits in der Gegenwart: "Schon jetzt haben wir, durch die versöhnende Kraft des Kreuzes, Wohnung bei Gott. Gott will uns nahe bei sich haben. So wie wir im Psalm 23 gesprochen haben: 'Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.'" Sie freue sich darauf, einige Wohnungen in des Vaters Haus weiter gestalten zu dürfen, so Sperber-Hartmann.
Zum stabilen Bild vom Haus käme im Predigttext etwas Bewegliches dazu: "Sich an Jesus Christus zu orientieren, bedeutet, sich zu bewegen. Sich nicht auszuruhen auf dem Erreichten, sondern in Bewegung zu bleiben, die Herausforderungen, die der Glaube in jeder Zeit neu stellt, anzugehen."