Diakonie HandwerksBetriebe | Gütesiegel würdigt „Kompetenz, Herz und Beharrlichkeit“

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DHB/Andreas Schönekeße

Bereits zum sechsten Mal bekamen die Diakonie HandwerksBetriebe (DHB) das Gütesiegel „Soziale und berufliche Integration“ verliehen. Die Auszeichnung bescheinigt dem Inklusionsbetrieb einmal mehr eine „hochwertige arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit“. Mit ihrer Abteilung Die Junge Werkstatt (DJW) unterstützen die DHB benachteiligte junge Menschen beim Übergang in Arbeit und Beruf. 

Melanie Mahabat Bahar, Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern, beeindruckte besonders, mit welcher Konsequenz die DHB die Herausforderungen der vergangenen Jahre genutzt hätten, um sich fachlich und organisatorisch weiterzuentwickeln: „Das Gütesiegel ist Ausdruck dieser Entwicklung und zugleich eine Anerkennung für die Menschen, die sich hier jeden Tag mit Kompetenz, Herz und Beharrlichkeit für junge Menschen einsetzen.“

Laut Pfarrer Fritz Graßmann, Theologischer Vorstand der Diakonie Augsburg, einem der beiden Gesellschafter der DHB, zeige die erneute Zertifizierung, „dass hier in den DHB der Kompass richtig eingestellt ist. Fachliche Qualität und Wirtschaftlichkeit müssen im Lot miteinander sein. Das ist hier der Fall.“ Darüber hinaus werde für ihn in dem Inklusionsbetrieb auch die dritte Ebene diakonischen Handelns spürbar, die geistliche Dimension: „Jede fachlich gute Leistung – sei es im Gartenbau, im Malerhandwerk, in der Arbeitssicherheit oder in der Jugendsozialarbeit – ist immer auch ein Stück gelebte Nächstenliebe.“
In das Audit wurde erstmals auch das Projekt ejsa care einbezogen, die unterstützte Ausbildung in der Pflege, dessen Finanzierung aktuell bis Ende 2026 gesichert ist. „Bei ejsa care werden Weichen für ein gelingendes Leben gestellt“, so Graßmann. Die Evaluation belege die Wirksamkeit des Projektes eindeutig.

Beleg für die Wirksamkeit der Arbeit der DHB sind auch die drei Auszubildenden, die an diesem Tag nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung verabschiedet wurden: Farina Fatelli als Kauffrau für Büromanagement, Dorian Rimon als Maler und Lackierer und Quentin Oeser als Werker für Garten- und Landschaftsbau. Insgesamt gibt es acht Azubis bei den DHB. Geschäftsführer Bernd Radtke freut sich, dass alle offenen Ausbildungsstellen wieder nachbesetzt werden konnten; die Verträge wurden bereits geschlossen.

Info: Gesellschafter der DHB sind das Diakonische Werk Augsburg (51 Prozent) und die Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde (GKG) Augsburg (49 Prozent). Infos zum Inklusionsbetrieb mit Mehrwert, der auch Menschen mit Behinderung oder Personen, die im Arbeitsleben wieder Fuß fassen wollen, eine passende Beschäftigung bietet, gibt es unter www.diakonie-dhb.de


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