Dekanatssynode

Zusammensetzung und Leitung der Dekanatssynode

Der Dekanatssynode gehören mit Sitz und Stimmrecht an

 

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  • der Stadtdekan bzw. die Stadtdekanin und die weiteren Mitglieder des Dekanekollegiums,
  • die Regionalsenioren und Regionalseniorinnen,
  • zwanzig aus seiner Mitte gewählte weitere Mitglieder des Pfarrkapitels,
  • aus jedem Kirchenvorstand im Dekanatsbezirk mindestens ein nicht ordiniertes Mitglied
  • die Mitglieder der Landessynode, die im Dekanatsbezirk ihren Wohnsitz haben,
  • von der Dekanatssynode auf Vorschlag des bisherigen Dekanatsausschusses zu berufende Mitglieder
  • Der Leiter bzw. die Leiterin des Kirchengemeindeamtes und der Verwaltungsstelle gehört der Dekanatssynode mit beratender Stimme an.

Leitung der Dekanatssynode

Die Dekanatssynode wird von einem Präsidium geleitet, dem der Stadtdekan bzw. die Stadtdekanin sowie zwei von der Dekanatssynode aus ihrer Mitte zu wählende nicht ordinierte stimmberechtigte Mitglieder angehören. Die Mitglieder des Präsidiums sind gleichberechtigt und wechseln sich im Vorsitz ab.

Die Aufgaben

Die Aufgaben der Dekanatssynode sind in der Dekanatsbezirksordnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) und in der Satzung des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks und der Evangelisch-Lutherischen Gesamtkirchengemeinde Augsburg geregelt.

  • Die Synode fördert die Zusammenarbeit der Kirchengemeinde und der übergemeindlichen Dienste untereinander.
  • Sie vertritt kirchliche Anliegen in der Öffentlichkeit.
  • Sie gibt Anregungen für alle kirchlichen Arbeitsfelder, insbesondere für das Gemeindeleben, die Bildung und die Diakonie.
  • Sie fördert die Fortbildung vor allem der ehrenamtlich Mitarbeitenden.
  • Sie beschließt über die Satzung.
  • Sie beschließt die Jahresrechnung.

In der Regel tagt die Synode zweimal im Jahr. Die Frühjahrssynode hat einen inhaltlichen Schwerpunkt für die gemeinsame Arbeit im Dekanatsbezirk. Sie nimmt die Rechenschaftsberichte des Dekanekollegiums entgegen. Die Herbstsynode behandelt Finanzangelegenheiten und beschließt über die Jahresrechnung des Vorjahres.

Aus der Dekanatssynode

Dekanatssynode Augsburg 21.11.2025
Bildrechte Dekanat / iho
Als oberstes Leitungsgremium der Evangelischen Kirche in und um Augsburg votierte die Dekanatssynode bei ihrer Tagung am 21. November im Augsburger Annahof für Fairness und Achtung im kommunalpolitischen Engagement. Sie würdigt damit das Engagement der Mandatsträger und Kandidierenden und stellt sich solidarisch an die Seite all derer, die Hass und Gewalt ausgesetzt sind. Die Synodalen rufen auf zu Nächstenliebe, Respekt und Sachlichkeit auch im Hinblick auf die Kommunalwahl 2026. Eingebracht hatte den Antrag Jonas Straßer, Mitglied im Vorstand der Synode und in der Kirchengemeinde Gersthofen.