Die Dekanatssynode

Dekanatssynode

Bildrechte
Klotz / Dekanat
Bei der Frühjahrssynode 2026 in Augsburg: Synodale und Gäste

Was ist die Dekanatssynode?

Die Dekanatssynode ist das zentrale Leitungsgremium des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Augsburg. In ihr kommen aus allen Kirchengemeinden und Einrichtungen delegierte Haupt- und Ehrenamtliche aus dem ganzen Dekanatsbezirk zusammen. Sie beraten und entscheiden zu wichtigen Fragen des kirchlichen Lebens in Augsburg und der Region. Dabei geht es um inhaltliche Schwerpunkte, die Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und Einrichtungen sowie um finanzielle und organisatorische Grundsatzfragen. 

Welche Aufgaben hat Sie?

Die Synode gibt Impulse für die gemeinsame Arbeit im Dekanat, begleitet Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen und stärkt den Austausch zwischen den Gemeinden, Diensten und Einrichtungen. Sie vertritt kirchliche Anliegen in der Öffentlichkeit und trägt dazu bei, dass Kirche in Augsburg gemeinsam gestaltet und weiterentwickelt wird. 

Bildrechte
Klotz / Dekanat

Wie oft tagt die Synode?

Die Dekanatssynode des Dekanats Augsburg tagt in der Regel zweimal im Jahr. Während die Frühjahrssynode meist einen inhaltlichen Schwerpunkt setzt und sich mit aktuellen Themen der kirchlichen Arbeit befasst, stehen in der Herbstsynode häufig Finanzfragen und die Jahresrechnung im Mittelpunkt. 

Wer leitet sie? 

Die Dekanatssynode wird von ihrem Präsidium geleitet: Es besteht aus Dekan Frank Kreiselmeier und zusätzlich zwei Mitgliedern, die von der Synode aus ihrer Mitte gewählt werden. Derzeit sind das Jonas Strasser und Birgit Ritter. Alle drei Mitglieder des Präsidiums sind gleichberechtigt. 

Bildrechte
Klotz / Dekanat

Frühjahrssynode 2026: Strukturreform im Blick

Bei ihrer Frühjahrstagung am 18. April 2026 hat sich die Dekanatssynode mit den laufenden Reformüberlegungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern befasst. Hintergrund sind sinkende Mitgliederzahlen, knapper werdende finanzielle und personelle Ressourcen sowie die Frage, wie kirchliche Präsenz in Augsburg und der Region auch künftig verlässlich gestaltet werden kann. 

Ein zentrales Thema war die mögliche Einführung sogenannter Regionalgemeinden. Dabei könnten Aufgaben wie Haushalt, Personal, Immobilien und Verwaltung künftig stärker gebündelt werden. Ziel ist es, kirchliche Mitarbeitende zu entlasten und mehr Zeit für Seelsorge, geistliche Begleitung, Bildungsarbeit und soziale Aufgaben zu schaffen. Das kirchliche Leben vor Ort, das ehrenamtliche Engagement und die Verantwortung der Gemeinden sollen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Der laufende Prozess soll transparent gestaltet und gemeinsam mit Kirchengemeinden, Einrichtungen und Arbeitsbereichen weiter beraten werden. Bis Ende 2026 soll für den Dekanatsbezirk Augsburg ein abgestimmtes Konzept erarbeitet werden. Eine endgültige Detailentscheidung ist damit noch nicht verbunden.


Wir sind ein Teil von 
Logo ELKB

 


Wir sind ein Teil von